Gestaltungstipps: Jugendzimmer im Keller

Wenn die Kinder langsam älter werden, dann ändert sich vieles. Sie wollen nicht mehr so viel mit uns Elternunternehmen, ziehen sich gern in ihr Zimmer zurück, aber nur, um da dann die Musikanlage bis zum Anschlag aufzudrehen. Ja, manchmal sind wir dann von unserem Teenie Kindern genervt, genau wie diese auch von uns. Dem können Sie aber durchaus entgegen wirken.

Schaffen Sie ein eigenes Reich für das große Kind

Wenn Sie beheizbare Kellerräume haben und diese auch noch über Fenster verfügen, dann haben Sie doch schon die allerbesten Voraussetzungen dafür, Ihrem Kind im Keller ein tolles Jugendzimmer zu errichten. Dafür gibt es ganz viele tolle Gestaltungsmöglichkeiten. Der Sprössling kann sich dann hier unten, so richtig austoben ohne das es Sie groß stören wird.

Je nachdem wie viel Platz und wie viele Räume Ihnen der Keller bietet, lässt sich da einiges zaubern. Stehen dem Kind sogar zwei Kellerräume zur Verfügung, könnte es einen zum Schlafen nutzen, den anderen Raum dann als eine Art Wohnzimmer einrichten, wo es ungestört Freunde treffen, zocken oder eben auch laut Musik hören kann.

Auch die Gestaltung des Jugendzimmers im Keller sollten Sie Ihrem Kind ruhig selbst überlassen. Sie können es ja bei der Umsetzung der Ideen unterstützen und sicher auch einige hilfreiche Tipps geben. Aber seien Sie nicht zu streng. Mal ehrlich, wen stören denn im Keller bunte Wände oder Mangas an den Wänden? Ihrem Kind und dessen Freunden wird es ganz sicher gefallen und Ihr groß gewordenes Kind soll ja hier wohnen. Vielleicht können Sie ihn oder sie ja auch zu einem tollen Wandtattoo überreden.

Wohn- oder Spielzimmer?

Tja Sie werden wollen, dass Ihr Sprössling ein kleines Wohnzimmer einrichtet, er würde es aber vielleicht viel cooler finden, ein Spielzimmer draus zu machen, natürlich eins für Große. So mit Billardtisch, Playstationecke, Boxsack an der Decke. Streiten Sie sich nicht, denn Sie waren auch mal jung und hätten damals sicher richtig tolle Ideen für Ihr Zimmer gehabt, wenn Ihre Eltern Sie gelassen hätten, oder? Klären Sie einfach ein paar grundlegende Regeln, was die Ordnung und vielleicht auch die Uhrzeit von Besuchen betrifft und sonst lassen Sie ihm ruhig auch ein wenig Freiraum. Klappt es nicht wie gewünscht, können Sie immer noch Einschränkungen vornehmen.

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