Haustier für Kinder: Kinderliebe Hunderassen

Vielleicht kennen Sie den Satz: „Mama wir wollen so gerne ein Haustier haben“. Kinder können sehr hartnäckig sein, wenn es um die Erfüllung ihrer Wünsche geht. Wenn Sie sich für einen Hund entscheiden, dann achten Sie immer auf die Rasse.

Welche Hunde mögen Kinder?

Nicht jeder Hund kommt auch als Hund für die Familie infrage, aber es gibt Rassen, die verstehen sich sehr gut mit Kindern und sind auch als Wachhunde ideal. Wenn es ein großer Hund sein soll, dann sind sowohl der Berner Sennenhund als auch der Bernhardiner die perfekten Hausgenossen. Der Berner Sennenhund ist gutmütig, sanft und sehr freundlich und er ist stets vorsichtig und liebevoll im Umgang mit Kindern und daher der optimale Hund, wenn Sie kleine Kinder haben. Treu und sehr lieb ist auch der Bernhardiner, was diesen großen Hund aber besonders auszeichnet, ist seine Wachsamkeit aber immer ohne Aggressivität. Der Border Collie ist sehr intelligent und lernfähig und das macht ihn zu einem Hund für Kinder, die sich gerne mit dem Tier beschäftigen. Was aber alle Hunde brauchen, ist in jedem Fall eine Hundehaftpflichtversicherung.

Sprechen Sie mit Ihren Kindern

Alle Kinder, die sich ein Haustier wünschen, denken nicht darüber nach, was es für Konsequenzen hat, wenn ein Tier im Haushalt lebt. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Nachwuchs darüber, dass es auch Verantwortung bedeutet, einen Hund zu halten. Machen Sie den Kindern klar, dass sie sich um den Hund kümmern müssen. Dreimal am Tag muss der Hund zum Beispiel vor die Tür, und wenn Sie eine laufaktive Rasse wie einen Border Collie kaufen, dann müssen die Kinder auch bereit sein, mit dem Hund lange Spaziergänge zu machen.

Der Umgang mit kleinen Kindern

Auch wenn viele Hunderassen als ausgesprochen kinderfreundlich gelten, sollten Sie nie einen Hund lange mit einem Säugling alleine lassen. Hunde sind Tiere, die von ihrem Instinkt geleitet werden und zu diesem gehört auch die Jagd. Sie können einen intelligenten Hund auf ein Baby vorbereiten und vielleicht auch seinen Beschützerinstinkt wecken, aber Sie dürfen dabei nie vergessen, dass ein Hund ein Tier und damit auch unberechenbar reagieren kann. Lassen Sie deshalb Ihr Baby nicht aus den Augen.

Bild: panthermedia.net Harald Jeske