So finden Sie die richtige Matratze fürs Kind

Die Auswahl für Kindermatratzen ist genauso groß wie die für Erwachsene. Hat man dann eine gefunden, ist auch noch der Preis ausschlaggebend. Denn nicht jeder kann sich eine wirklich teure Matratze leisten. Ab 4 Jahren wird das Rückenmark der Kinder stetig stabilisiert, daher sollte ab dem Alter eine angemessene Matratze gekauft werden und diese auch immer wieder den Bedürfnissen des Kindes angepasst werden.

Welche Matratze ist die Richtige?

In den jungen Jahren wird oft von den Eltern auf die Latexmatratze gesetzt. So ist Latex abweisender gegen Körperflüssigkeiten und auch gut belastbar. Denn in dem Alter wird auch noch gerne auf dem Bett rumgetobt, wenn es nicht gerade ein Hochbett ist. Sobald die Kinder größer werden, werden die Matratzen immer wichtiger. So sollte beachtet werden, dass eine Unterstützung der Rückenmuskulatur vorhanden sein muss. Auch die Liegevorlieben eines jeden sollte beachtet werden, ob eine harte oder weiche Matratze bevorzugt wird. Allerdings sollte man aufpassen, dass das richtige Mittelmaß gefunden wird. Zu beachten sei auch, dass eine gute ausgewogene Federung vorhanden ist und nach Änderung der Liegeposition die Matratze ein gutes Rückstellungsverhalten hat. Somit entstehen keine Druckstellen am Körper und es wird eine ungehinderte Durchblutung gewährleistet. Ein Blick ins Internet verrät ihnen einige Tipps zum Matratzenkauf, damit Sie die richtige Matratze für ihr Kind finden. Schauen Sie doch einmal bei EWP-Wasserbetten vorbei.

Matratzenarten im kurzen Überblick

Federkernmatratzen zeichnen sich durch die wenige Schimmelbildung aus, da die Feuchtigkeit durch die Hohlräume wieder gut an die Außenluft abgegeben wird. Unterschieden wird noch zwischen Bommelfell- und Taschenfederkernmatratze. Bei ersterer liegen die Stahlfedern neben- und übereinander. Bei der Taschenfederkernmatratze, wie der Name schon vermuten lässt, sind die Stahlfedern in Taschen eingebaut. Beide verfügen über geringe bis mittelgute Punktelastizitäten. Nachteil ist die nicht anzuratende Verwendung von verstellbaren Lattenrosten, da die Matratzen sich dem Knick nicht angleichen. Latexmatratzen sind bei guter Pflege mit wenig Milben befallen, bieten sich nahezu für die Verbindung zu verstellbaren Lattenrosten an und haben eine hohe, somit gute Punktelastizität. Und bei guter Pflege und Lüftung bildet sich kaum Schimmel, bzw. der Milbenbefall ist recht niedrig. Schaumstoffmatratzen sind von der Qualität recht unterschiedlich. Achten sollten sie auf die RG-Angabe (Raumgewicht), welche nicht unter 40 liegen sollte und auf die Stauchstärke. Diese gibt an, wie viel Kilopascal nötig ist, um die Matratze um 40% einzudrücken, hier ist die höhere Angabe die bessere Wahl. Die Matratzen passen sich dem Körper und der Einstellung des Lattenrostes perfekt an. Nachteil ist die leichte Entflammbarkeit. Achten Sie bei allen Matratzen immer auf Gütesiegel, wie das des TÜV.

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