Mit Anleitung · Herkunft · Druckvorlage

Kinderlieder mit Text

Alle Vögel sind schon da, Hänschen klein, Fuchs, du hast die Gans gestohlen: Diese Lieder singen Eltern und Großeltern seit Generationen. Hier findest du die bekanntesten Kinderlieder mit vollständigem Text, so wie er in alten Liederbüchern steht, dazu die Geschichte hinter jedem Lied und Ideen zum Mitmachen. Für Herbst, Laternenzeit, Advent, Winter und die Schlafenszeit gibt es eigene Sammlungen – und bei neueren Liedern, die noch geschützt sind, sagen wir dir, von wem sie stammen.

Hier mit Text10 Kinderlieder
Mit eigener Seite20 Lieder
Ältestes LiedVogelhochzeit, Vorformen um 1470
Passt ab1 Jahr

Kinderlieder mit eigener Seite

Zu diesen Liedern gibt es eine ausführliche Seite mit allen Strophen, Erklärungen, der Herkunft und meist einer Druckvorlage fürs Liedblatt:

Kinderlieder nach Anlass und Jahreszeit

Viele Lieder gehören zu einer bestimmten Zeit im Jahr oder zu einem festen Moment im Tag. Für diese Anlässe haben wir eigene Sammlungen mit allen Strophen, Hintergründen und Druckvorlagen:

Zum Sprechen statt Singen gibt es Fingerspiele, Kniereiter für die Kleinsten, Abzählreime und Gedichte.

Die bekanntesten Kinderlieder mit Text

Welche Lieder hier stehen, haben wir danach ausgewählt, wonach Eltern und Erzieherinnen am häufigsten suchen. Jeden Text haben wir aus einem alten Originaldruck übernommen und die Rechtschreibung nur behutsam angepasst. Wo man heute ein Wort anders singt, erwähnen wir es.

Alle Vögel sind schon da

Wenn im März die ersten Amseln singen, ist dieses Lied nicht weit. Den Text schrieb August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, von dem auch viele andere Kinderlieder stammen; 1837 erschien er unter der Überschrift „Frühlingslied“. Die Melodie ist sogar älter: Sie gehörte ursprünglich zu einem Abschiedslied aus dem 18. Jahrhundert. Die berühmte Vogel-Aufzählung „Amsel, Drossel, Fink und Star“ steht übrigens erst in der zweiten Strophe.

1
Alle Vögel sind schon da,
Alle Vögel, alle!
Welch ein Singen, Musizier’n,
Pfeifen, Zwitschern, Tirilier’n!
Frühling will nun einmarschier’n,
Kommt mit Sang und Schalle.
2
Wie sie alle lustig sind,
Flink und froh sich regen!
Amsel, Drossel, Fink und Star,
Und die ganze Vogelschar
Wünschet dir ein frohes Jahr,
Lauter Heil und Segen.
3
Was sie uns verkündet nun,
Nehmen wir zu Herzen:
Wir auch wollen lustig sein,
Lustig wie die Vögelein,
Hier und dort, feldaus, feldein
Singen, springen, scherzen.
Hoffmann von Fallersleben, Gedichte. Neue Sammlung, Breslau 1837, S. 93 (Rechtschreibung behutsam modernisiert). Melodie: Liederbuch des Rauhen Hauses, Hamburg 1844.

Zum Mitmachen: Jedes Kind sucht sich einen Vogel aus der zweiten Strophe aus und steht auf, sobald sein Vogel gesungen wird.

Kommt ein Vogel geflogen

Heute bringt der Vogel „von der Mutter einen Gruß“. Ursprünglich war das Lied aber ein Liebeslied aus Österreich: Der Zettel im Schnabel kam vom „Dirndl“, also von der Liebsten. Bekannt wurde es in Deutschland durch ein Theaterstück von Karl von Holtei, das 1824 in Berlin Premiere hatte – schon damals war die Melodie bekannt. Wir drucken die Fassung aus einem Kinderliederbuch von 1900; die Mutter kam erst danach ins Lied.

1
Kommt ein Vogel geflogen,
setzt sich nieder auf mein’ Fuß,
hat ein’n Zettel im Schnabel,
und vom Dirndl einen Gruß.
2
Lieber Vogel, flieg’ weiter,
bring’ ein’n Gruß mit, einen Kuss,
denn ich kann dich nicht begleiten,
weil ich hier bleiben muss.
Friederike Merck (Hrsg.), Unser Liederbuch. Die beliebtesten Kinderlieder, Bd. 1, Mainz 1900, S. 28 (Rechtschreibung behutsam modernisiert).

Hänschen klein

Die meisten kennen die kurze Fassung, in der Hänschen nach kurzer Zeit wieder nach Hause läuft. Das Original des Dresdner Lehrers Franz Wiedemann von 1860 erzählt etwas anderes: Hänschen zieht wie ein Handwerksbursche in die Welt, bleibt viele Jahre fort und kehrt als erwachsener Hans zurück – so braun gebrannt, dass ihn nur noch die Mutter erkennt. Die Melodie ist ein altes Jägerlied, auf das man auch „Alles neu macht der Mai“ singt.

1
Hänschen klein, geht allein
In die weite Welt hinein,
Stock und Hut steht ihm gut,
Ist auch wohlgemut.
Aber Mutter weinet sehr,
Hat ja nun kein Hänschen mehr.
Wünsch dir Glück, sagt ihr Blick,
Komm nur bald zurück!
2
Viele Jahr, trüb und klar,
Hänschen in der Fremde war.
Da besinnt sich das Kind,
Ziehet heim geschwind.
Doch, nun ist’s kein Hänschen mehr,
Nein, ein großer Hans ist er;
Schwarz gebrannt Stirn und Hand,
Wird er wohl erkannt?
3
Eins, Zwei, Drei gehn vorbei,
Wissen nicht, wer das wohl sei,
Schwester spricht: Welch’ Gesicht!
Kennt den Bruder nicht.
Kommt daher die Mutter sein,
Schaut ihm kaum ins Aug hinein,
Ruft sie schon: Hans! Mein Sohn!
Grüß dich Gott, mein Sohn!
Franz Wiedemann, Samenkörner für Kinderherzen, 10. Aufl., Dresden 1877, Anhang (Rechtschreibung behutsam modernisiert). Erstdruck 1860.

Als Kreisspiel: Ein Kind ist Hänschen und wandert außen um den Kreis, in der Mitte sitzt die Mutter. Bei „Komm nur bald zurück“ läuft Hänschen zu ihr zurück – und am Ende singen und tanzen alle zusammen.

Der Kuckuck und der Esel

Ein Sängerwettstreit zwischen zwei Tieren, die beide nicht gerade schön singen: Der Kuckuck ruft, der Esel schreit – und am Ende klingt es „so schön und lieblich“. Hoffmann von Fallersleben meint das natürlich mit einem Augenzwinkern. Kinder lieben es, die beiden Rufe am Schluss laut mitzusingen.

1
Der Kuckuck und der Esel,
Die hatten großen Streit,
Wer wohl am besten sänge
Zur schönen Maienzeit.
2
Der Kuckuck sprach: „das kann ich!“
Und hub gleich an zu schrei’n.
„Ich aber kann es besser!“
Fiel gleich der Esel ein.
3
Das klang so schön und lieblich,
So schön von fern und nah:
Sie sangen alle beide
Kuku kuku ia!
Hoffmann von Fallersleben, Gedichte. Neue Sammlung, Breslau 1837, S. 97 (Rechtschreibung behutsam modernisiert). Beim Singen werden die letzten beiden Zeilen jeder Strophe wiederholt.

Zum Mitmachen: Zwei Gruppen bilden – die eine ist der Kuckuck, die andere der Esel. Jede singt ihren Ruf, und in der letzten Strophe singen beide gleichzeitig.

Fuchs, du hast die Gans gestohlen

Der Leipziger Lehrer Ernst Anschütz schrieb das Lied 1824 für sein Schulgesangbuch und nannte es schlicht „Warnung“. Die zweite Strophe klingt für heutige Ohren recht drastisch, deshalb lassen viele Kitas sie weg. Die dritte Strophe gibt dem Fuchs einen guten Rat: Er soll sich mit einer Maus begnügen. Heute singt man meist „sonst wird dich der Jäger holen“ – im Original holt der Jäger die Gans zurück.

1
Fuchs, du hast die Gans gestohlen,
gib sie wieder her,
sonst wird sie der Jäger holen,
mit dem Schießgewehr.
2
Seine große lange Flinte
schießt auf dich den Schrot,
dass dich färbt die rote Tinte,
und du bist dann tot.
3
Liebes Füchslein, lass dir raten,
sei doch nur kein Dieb;
nimm, du brauchst nicht Gänsebraten,
mit der Maus vorlieb.
Ernst Anschütz, Musikalisches Schulgesangbuch, 1. Heft, Leipzig 1824, S. 38, Nr. 94 „Warnung“ (Rechtschreibung behutsam modernisiert).

Ein Vogel wollte Hochzeit machen

Die Vogelhochzeit gehört zu den ältesten Kinderliedern, die wir kennen: Erste Fassungen stehen schon in einem Liederbuch aus der Zeit um 1470. In jeder Strophe übernimmt ein anderer Vogel eine Aufgabe bei der Hochzeit. Die heute gesungene Melodie wurde in Schlesien aufgeschrieben. Wir bringen die zehn Strophen, die 1842 gedruckt wurden – und wer mag, dichtet mit den Kindern eigene dazu.

1
Es wollt’ ein Vogel Hochzeit machen
In dem grünen Walde.
Didirallala, didirallala, didiralla, rallala!
2
Die Drossel war der Bräutigam,
Die Amsel war die Braute.
Fidirallala …
3
Die Lerche, die Lerche
Führt’ die Braut zur Kirche.
Fidirallala …
4
Der Stieglitz, der Stieglitz
Bracht’ der Braut den Hochzeitssitz.
Fidirallala …
5
Der Sperling, der Sperling
Bracht’ der Braut den Fingerring.
Fidirallala …
6
Die Taube, die Taube
Bracht’ der Braut die Haube.
Fidirallala …
7
Die Finke, die Finke
Bracht’ der Braut zu trinken.
Fidirallala …
8
Der Storch mit seinem langen Schnab’l
Bracht’ der Braut das Messer und Gab’l.
Fidirallala …
9
Der Wiedehopf, der Wiedehopf
Bracht’ der Braut den Küchentopf.
Fidirallala …
10
Die Gänse und die Anten
War’n die Herrn Musikanten.
Fidirallala …
Hoffmann von Fallersleben und Ernst Richter, Schlesische Volkslieder mit Melodien, Leipzig 1842, S. 72–73 (Rechtschreibung behutsam modernisiert). Der Kehrreim wird nach jeder Strophe gesungen; heute beginnt er meist mit „Fidirallala“.
  • Braute: die Braut – so verbogen, damit es sich auf „Walde“ reimt.
  • Stieglitz: der Distelfink, ein bunter Singvogel.
  • Wiedehopf: ein Vogel mit auffälliger Federhaube.
  • Anten: Enten, passend zum Reim auf „Musikanten“.

Zeigt her eure Füße

Ein Spiellied über die Waschfrauen, die früher tagelang von Hand Wäsche wuschen. Strophe für Strophe machen die Kinder die Arbeit nach: waschen, wringen, aufhängen, bügeln – und am Ende wird geschwatzt oder getanzt. Den Anfang „Zeigt her eure Füße“ singt man heute fast überall; in alten Liederbüchern heißt es noch „Zeigt mir …“ oder, wie hier, „Habt Acht auf eure Füße“.

1
Habt Acht auf eure Füße,
habt Acht auf eure Schuh,
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu,
sie waschen, sie waschen,
sie wasch’n den ganzen Tag,
sie waschen, sie waschen,
sie wasch’n den ganzen Tag.
2
Habt Acht auf eure Füße,
Habt Acht auf eure Schuh,
Und sehet den fleißigen Waschfrauen zu.
Sie wringen, sie wringen,
Sie wring’n den ganzen Tag.
Sie wringen, sie wringen,
Sie wring’n den ganzen Tag.
Maria Kühn (Hrsg.), Macht auf das Tor! Alte deutsche Kinderlieder, Königstein im Taunus 1937, S. 214 „Die Waschfrauen“ (Rechtschreibung behutsam modernisiert). Weitere Strophen nach demselben Muster: sie hängen, sie bügeln, sie tanzen.

So wird gespielt: Alle stehen im Kreis. Bei „Füße“ zeigt jedes Kind den rechten Fuß, bei „Schuh“ den linken. Danach machen alle die Arbeit der jeweiligen Strophe nach.

Alle meine Entchen

Oft das allererste Lied, das Kinder selbst singen – und das erste, das sie auf einem neuen Instrument spielen: Die Melodie steigt Ton für Ton die Tonleiter hinauf. Beschrieben wird das Gründeln der Enten, die mit dem Kopf unter Wasser nach Futter suchen, während das Hinterteil in die Luft ragt. Heute singt man meist „Schwänzchen in die Höh’“. Die oft angehängten Strophen über Täubchen, Hühner und Gänschen sind neueren Ursprungs; ihre Herkunft ist nicht geklärt.

1
Alle meine Entchen,
schwimmen auf der See,
Köpfchen in dem Wasser,
Beinchen in die Höh’.
Franz Magnus Böhme, Deutsches Kinderlied und Kinderspiel, Leipzig 1897, S. 502, Nr. 254 (Rechtschreibung behutsam modernisiert).

Ein Männlein steht im Walde

Ein Rätsellied: Wer steht da ganz still auf einem Bein, trägt einen purpurroten Mantel und ein schwarzes Käppchen? Viele Kinder raten den Fliegenpilz – gemeint ist aber die Hagebutte, die Frucht der Heckenrose, mit ihrem schwarzen Rest der Blüte obendrauf. Hoffmann von Fallersleben dichtete das Lied 1843; berühmt wurde es durch Humperdincks Oper Hänsel und Gretel, in der Gretel es singt.

1
Ein Männlein steht im Walde
ganz still und stumm,
es hat von lauter Purpur
ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
das da steht im Wald’ allein
mit dem purpurroten Mäntelein?
2
Das Männlein steht im Walde
auf einem Bein,
und hat auf seinem Haupte
schwarz Käpplein klein.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
das da steht im Wald’ allein
mit dem kleinen schwarzen Käppelein?
Hoffmann von Fallersleben, Funfzig neue Kinderlieder, Mannheim 1845, S. 39, Nr. 33 „Räthsel“ (Rechtschreibung behutsam modernisiert).

Tipp: Im Herbst mit den Kindern Hagebutten sammeln und das Rätsel an der echten Frucht auflösen.

Summ, summ, summ

Die fünf Strophen folgen dem Jahr einer Biene: ausfliegen, Blüten besuchen, mit Nektar heimkehren, Waben bauen. Die letzten beiden Strophen springen bis Weihnachten – zum Wachs für die Kerzen und zum Honig für Pfeffernüsse und Lebkuchen. Im Alltag singt man meist nur die ersten drei. Der Text ist von Hoffmann von Fallersleben, die Melodie eine Volksweise.

1
Summ summ summ!
Bienchen summ’ herum!
ei! wir tun dir nichts zu Leide,
flieg’ nun aus in Wald und Heide!
Summ summ summ!
Bienchen summ’ herum!
2
Summ summ summ!
Bienchen summ’ herum!
such’ in Blumen, such’ in Blümchen
dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen!
Summ summ summ!
Bienchen summ’ herum!
3
Summ summ summ!
Bienchen summ’ herum!
kehre heim mit reicher Habe,
bau’ uns manche volle Wabe!
Summ summ summ!
Bienchen summ’ herum!
4
Summ summ summ!
Bienchen summ’ herum!
bei den heilig Christ-Geschenken
wollen wir auch dein gedenken —
Summ summ summ!
Bienchen summ’ herum!
5
Summ summ summ!
Bienchen summ’ herum!
wenn wir mit dem Wachsstock suchen
Pfeffernüss’ und Honigkuchen.
Summ summ summ!
Bienchen summ’ herum!
Hoffmann von Fallersleben, Funfzig Kinderlieder, Leipzig 1843, S. 49, Nr. 43 „Biene“ (Rechtschreibung behutsam modernisiert).

Zum Mitmachen: Mit den Händen Flügel formen, beim „Summ, summ, summ“ durch den Raum „fliegen“ und sich bei „herum“ einmal um sich selbst drehen.

Mit Kindern singen – was in welchem Alter passt

Kinder brauchen keine schöne Stimme um sich herum, sondern eine vertraute. Wer mit seinem Kind singt, macht alles richtig – auch schief und mit vergessenen Zeilen. Trotzdem passen manche Lieder besser zu einem bestimmten Alter als andere:

Babys bis 1 Jahr

In diesem Alter zählen Stimme, Nähe und Rhythmus mehr als der Text. Wiegenlieder beruhigen, Kniereiter bringen zum Lachen. Kurze Lieder mit vielen Wiederholungen sind ideal, und du kannst dieselben drei Lieder jeden Tag singen – Babys lieben das Bekannte.

Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren

Jetzt kommen die Tiere: Lieder mit Entchen, Vögeln und Fuchs, bei denen man Geräusche nachmachen kann. Kinder in diesem Alter singen zuerst die letzten Wörter einer Zeile mit, dann ganze Kehrreime. Lass beim Singen Pausen, damit dein Kind das nächste Wort ergänzen kann.

Kindergartenkinder von 3 bis 6 Jahren

Das ist die große Zeit der Bewegungs- und Kreisspiele: im Kreis gehen, stampfen, klatschen, sich drehen. Lieder mit einer kleinen Geschichte – wie ein Vogel, der Hochzeit feiert – machen neugierig auf die nächste Strophe. Viele Kinder lernen jetzt ganze Lieder auswendig.

Grundschulkinder

Ältere Kinder singen gern im Kanon, lernen längere Lieder mit mehreren Strophen und fragen, was alte Wörter bedeuten. Deshalb erklären wir auf den Liedseiten, woher ein Lied kommt und was die Zeilen damals meinten.

Tipps: So bleiben Kinderlieder hängen

  • Wiederholen statt abwechseln: Lieber ein Lied eine Woche lang jeden Tag als jeden Tag ein neues.
  • Bewegung dazu: Jede Zeile, zu der die Hände etwas tun, merkt sich das Kind leichter.
  • Feste Singzeiten: ein Lied zum Anziehen, eins im Auto, eins vorm Schlafen – so wird Singen zum Ritual.
  • Langsam anfangen: Kinder brauchen Zeit für die Silben. Das Tempo kommt später von allein.
  • Liedblatt ausdrucken: Für viele Lieder gibt es bei uns eine Druckvorlage – praktisch für den Liederordner in Kita und Grundschule.

Beliebte neuere Kinderlieder

Viele Kinderlieder, die heute in Kitas beliebt sind, sind erst nach 1950 entstanden. Ihre Texte und Melodien sind urheberrechtlich geschützt, bis 70 Jahre nach dem Tod der Autorinnen und Autoren vergangen sind. Wir nennen sie hier mit Titel und Urheber, damit du sie findest – Text und Noten bekommst du in den Liederbüchern der Verlage:

  • „Wie schön, dass du geboren bist“, „Stups, der kleine Osterhase“, „Du da im Radio“ – Text und Musik: Rolf Zuckowski (1981)
  • „Ich schaff das schon“ (1986) und „Die Jahresuhr“ (1992) – Rolf Zuckowski
  • „1, 2, 3 im Sauseschritt“ – Text: Lore Kleikamp, Musik: Detlev Jöcker (1979)
  • „Anne Kaffeekanne“ und das Pinguin-Lied „Pitsch, patsch, Pinguin“ – Fredrik Vahle (1984)
  • „Der Hase Augustin“ – deutscher Text: Fredrik Vahle, Melodie: Mikis Theodorakis (1973)
  • „Wir werden immer größer“ – Text: Volker Ludwig, Musik: Birger Heymann, GRIPS-Theater (1973)
  • „Das singende Känguru“ (1986) und „Das Lied über mich“ (1994) – Volker Rosin
  • „Der Traumzauberbaum“ – Text: Monika Ehrhardt, Musik: Reinhard Lakomy (1980)
  • „Hey, Pippi Langstrumpf“ – nach Astrid Lindgren und Jan Johansson (deutsch 1971)
  • „Die Biene Maja“ – Musik: Karel Svoboda (1976)
  • „Schnappi, das kleine Krokodil“ – Iris Gruttmann (2001)
  • „Kinder“ („Sind so kleine Hände“) – Text und Musik: Bettina Wegner (1976)
  • „La-Le-Lu – nur der Mann im Mond schaut zu“ – Heino Gaze (1950), mehr dazu bei den Schlafliedern

„Das rote Pferd“ singt man auf die Melodie des Chansons „Milord“ von Marguerite Monnot (1959); auch sie ist noch geschützt.

Demnächst mit eigener Seite

„Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“, „Bruder Jakob“, „Auf der Mauer, auf der Lauer“, „Dornröschen war ein schönes Kind“, „Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald“ und das böhmische Volkslied „An meiner Ziege hab ich Freude“ sind ebenfalls alt. Wir bringen sie, sobald wir ihre Herkunft in alten Drucken sicher belegt haben – ganz ohne Abschreiben aus anderen Sammlungen.

Mehr zum Singen und Sprechen

Jeden Monat stellen wir einen Vers des Monats vor. Wer neue Lieder, Reime und Druckvorlagen nicht verpassen möchte, abonniert unseren Newsletter.

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